37° JIC Bördelverschraubungen

Der Einsatz von Edelstahl-Bördelverschraubungen findet sich in Bereichen, in denen starke Vibrationen, hohe Druckspitzen und hohe mechanische Belastungen auftreten. Bördelverschraubungen garantieren hier eine hohe Sicherheit im Rohrsystem. Haupteinsatzgebiete sind u. a. im Schiffsbau, im Maschinenbau, in der Petrochemischen-, Offshore-, Papier- und der Hydraulik-Industrie.

Die 3-teilige SAE-Verschraubung besteht aus Verschraubungskörper, Überwurfmutter und Stützhülse. Sie verbindet und dichtet das unter 37° gebördelte Rohr. Die Dicht- und Haltefunktion zum aufgebördelten Rohr geschieht rein metallisch. Die Konstruktion der Verschraubung erlaubt den Einsatz von Rohren in metrischen wie auch in zölligen Abmessungen für die Bereiche von 6 mm - 42 mm bzw. 1/8“ - 1 1/2“. Die Verschraubungen werden aus gezogenen bzw. geschmiedetem Edelstahl mit der Werkstoff-Nr. 1.4401 / 1.4571 mit Werksabnahmezeugnis nach DIN 50049/3.1 gefertigt. Die Drücke reichen von 100 bis 350 bar, wobei über +20°C ein Druckabschlag einberechnet werden muß. Die Baumaße sind angelehnt an ISO 8434-2 und die SAE-Normen.

JIC-Bördelverschraubungen 37°

Vorteile 

  • sichere Rohrhalterung durch Bördeltulpe
  • nur eine Trennstelle zwischen Stutzen und Rohr
  • hohe Ausreißsicherheit durch formschlüssige Konstruktion
  • metallische Dichtstelle, Medium/Temperatur unabhängig

Konstruktionsmerkmale

Die Baumaße der 37°-Bördelverschraubungsreihe sind angelehnt an die ISO 8434-2 und SAE Normen. Die 3-teilige Verschraubung bestehend aus Verschraubungskörper, Überwurfmutter und Stützhülse. Die Dicht- und Haltefunktion zum aufgebördelten Rohr geschieht rein metallisch. Der Verschraubungsstutzen kann je nach Wahl der Stützhülse für metrische als auch für zöllige Rohre verwendet werden. 

Werkstoffe 

pC-Bördelverschraubungen werden aus gezogenem bzw. geschmiedetem 1.4401/1.4571 nur mit Werksabnahmezeugnis nach DIN 50049/3.1 gefertigt. Sonderwerkstoffe auf Anfrage. Die O-Ringe sind standardmäßig aus NBR für einen Temperaturbereich von -40° C bis +100°C. Auf Wunsch auch in Viton® lieferbar. 

Temperatur

Wir weisen darauf hin, daß die DIN 17440, Tab. 6, eine Grenztemperatur von 300° C für 1.4401 und 400° C für 1.4571 empfiehlt, bei Verschraubungen mit Weichdichtungen müssen die Grenztemperaturen der Elastomere unbedingt eingehalten werden, für NBR -40° C bis +100° C und Viton® -25° C bis +200° C.

Für Ihre Sicherheit

Rohrverbindungselemente sind teilweise extremen Belastungen wie z.B. Schwingungen und unkontrollierten Druckspitzen ausgesetzt. Nur die Verwendung von PressCone Original-Komponenten und die Einhaltung der pc-Montage-Vorschriften garantieren Ihnen ­Produktsicherheit und Einhaltung der geltenden Normen. Ein Nicht­befolgen dieser Regel kann die Funktionssicherheit beeinträchtigen und zum Verlust der Gewährleistung führen.

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